Entdagger Tours 16.11.13

Sehr verehrte Damen und Herren,

wie gewohnt war der NSA-Spion-Schutzbund auch an diesem Wochenende wieder aktiv. Langsam aber stetig findet unsere Forschungsarbeit ihren Weg in die breite Öffentlichkeit. Dieses Mal wurden wir von Gastforschern der FH Wiesbaden, can.do.berlin und Kulturhäppchen zum NSA-Spion-Gehege begleitet. Außerdem hatten wir den Musiker Fantareis dabei.

Wie immer haben wir uns um 15:00 Uhr am Griesheimer Marktplatz zu einem Erfrischungsgetränk getroffen. Durch das ganze Equipment der Gastforscher haben wir ein ganzes Café in Beschlag genommen. Fast pünktlich sind wir gegen 15:40 Uhr zum NSA-Spion-Gehege aufgebrochen.

Um die Kosten für die Expedition gering zu halten, haben wir auf ein offizielles Begleitfahrzeug der Behörden verzichtet und uns kurzer Hand, durch ein eigenes Begleitfahrzeug, selbst gesichert. So konnten die Filmteams gefahrlos ihre Aufnahmen machen.

Auf dem Weg zum Spion-Gehege gab es wieder regen Informationsaustausch und einige Expeditionsteilnehmer wurden zu ihren Beweggründen, die Spion-Forschung voran zu treiben, befragt.

Als wir am Gehege ankamen, waren die deutschen Offiziellen und die Vorgesetzten der Gehege-Wärter schon vor Ort. Fantareis begann mit wohltuenden Klängen die Spione anzulocken und 2 weitere Expeditionsteilnehmer präsentierten ihre fliegenden Spielzeuge. Als ein Forscher ein Banner an den Zaun hängen wollte, mischten sich die Offiziellen ein und baten darum, das Banner doch wo anders fest zu machen, da ansonsten nur unnötige Papierarbeit entstehen würde. Weil sie mehrmals so nett darum gebeten haben, kamen wir diesem Wunsch schließlich nach. Bei Anbruch der Dunkelheit dekorierten wir die Gehege-Zufahrt mit unseren Laternen und ein paar Bodenmalereien.
Eine Spion-Forscherin hatte leckeren Eierlikörkuchen dabei, dem sich unser erster Vorsitzender annahm und ins Gehege, in Richtung Vorgesetzte der Gehege-Wärter, lief und diesen ein Stück anbot. Diese lehnten ab und teilten ihm mit der üblichen Gestik mit, das Gehege wieder zu verlassen.

Als das can.do.berlin Filmteam unserem Vorsitzenden, vor der Kulisse des Autos der Offiziellen, noch ein paar Fragen stellen wollte, suchten diese das Weite. Zum Schluss wurde noch ein Gruppenfoto gemacht, alles wieder aufgeräumt, eingepackt und ins Logistikzentrum gebracht.

Nach der, leider wieder spionlosen, Expedition kamen noch ein paar Forscher und die beiden Filmteams mit zur Zentrale des NSA-Spion-Schutzbundes. Dort wurden dann noch einige Fragen beantwortet und aufgezeichnet.

Wir hoffen, dass das Videomaterial bald bearbeitet und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird. Auf das die Spion-Forschung weiteren Zulauf bekommt!

Wir danken, für die Teilnahme und Dokumentation und freuen uns auf nächstes Mal.

Ihr Vorstand

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