Futtermittel – Prototyp erfolgreich getestet

Sehr verehrte Damen und Herren,

der erste Praxis Test des NSA-Spion Futtermittel-Prototyps ist erfolgreich verlaufen!

Eine 4-köpfige Spion-Forschergruppe hat sich gestern zur Ramstein Airbase aufgemacht um den neu entwickelten Futtermittel-Prototyp zu erproben.

Zunächst statteten die Forscher dem Visitor Controll Center erneut einen Besuch ab (Wir erinnern an das Drama der 1. Expedition).
Diesmal wurden die Forscher freundlich empfangen. Zwar wussten die Gehege-Wärter wieder nichts von den Führungen jedoch hatten sie eine Visitenkarte mit Kontaktadresse parat. Die Forscher  nutzten die Gelegenheit um unauffällig einige Proben des Futtermittels zu hinterlassen.

Nach Verlassen des Infopoints verblieben die Forscher für eine warme Tasse Tee und das Verteilen von weiteren   Futtermittelproben noch eine kurze Weile vor der Tür.

Anschließend dokumentierten die Forscher das Treiben am Eingang das Geheges und versuchten vom Straßenrand die ankommenden Spione mit dem Futtermittel anzulocken.
Nach ein paar Minuten witterten die Gehegewärter aus dem Eingangstor das Futtermittel und kamen auf die Forscher zu. Sie fragten nach einem „Letter“ (Erlaubnis) um sich am Gehege-
Eingang aufhalten zu dürfen, erklärten dass Fotografien von diesem nicht erlaubt seien und fragten nach dem Grund des Besuchs.

Die Forscher erklärten, dass sie einen öffentlichen Forschungsauftrag hätten und dass das bildliche Dokumentieren zwingend zur Forschungsarbeit gehöre. Daraufhin zogen die Gehegewärter einen deutschsprachigen Kollegen („der sich besser auskennt“) hinzu. Während der Wartezeit baten die Forscher den Gehegewärtern Futtermittel an, die aber alle ablehnten.

Der deutschsprachige Kollege erklärte sehr freundlich, dass die Forscher das ankommende Gehegepersonal nervös machen würden, dass bereits ein Eingang geschlossen werden musste weswegen jetzt ein Stau entsteht und dass eine besserer Ort für die Forschung der Kreisel am Anfang der Straße wäre.
Er sah sich noch die Forschungsbilder an, hatte aber keine Einwände.

Die Spion-Forscher folgten dem Rat und begaben sich zum dem Kreisel. Wieder wurden auf dem Weg Futtermittelproben zurückgelassen.

Am Kreisel angekommen verteilten die Forscher auch um den Kreisel herum Futtermittelproben und bauten ihr Forschungsesquipment auf.

Nach einer kurzen Weile strömten unzählige Fahrzeuge auf den Kreisel zu.
Ein Indiz dafür, dass die geheimen Zutaten des Futtermittels wirken.

Für einige Fahrzeugführer war der Anblick der Grußworte und die Gegenwart des Futtermittels so hypnotisierend, dass sie bis zu 3 Runden im Kreisel verbrachten ehe sie sich dem Bann des
Futtermittels entziehen konnten.

Nach einiger Zeit am Kreisel traf die Spezialeffekt-Einheit der lokalen Ordnungshüter ein und blockierte eine Spur des Kreisels.
Vermutlich hat sich einer der Gehegewärter gedacht, dass die Forscher auf Grund vom Sprachdifferenzen Marketingprobleme haben würden und das der Einsatz von Spezialeffekten die
Aufmerksamkeitsrate steigern könnte.

Wie auch immer, die Aufmersamkeitsrate stieg enorm.
An allen Einfahrten des Kreisels stauten sich Fahrzeuge.

Die Ordnungshüter prüften kurz die Forschungs-Lizenzen und erklärten den Forschern sehr freundlich, dass das Ködern von Spionen auf Kreiseln nicht erlaubt sei und dass sie an den Straßenrand gehen sollten. Andernfalls müssten sie nocheinmal kommen.

Die Forscher beschlossen, nach dem erfolgreich verlaufenden Test, sich auf die Heimreise zu machen.

Abschließend bleibt zu sagen:

– die geheimen Inhaltsstoffe des Futtermittels wirken
– die Wirkung erfolgt verzögert
– mit Spezialeffekten wächst das Interesse

Die Forscher des NSA-Spion-Schutzbunds werden weiter an der geheimen Formel forschen und planen eine Markteinführung im Sommer diesen Jahres.

Wir freuen uns auf die nächste Expedition.

Ihr Vorstand

 

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